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Genetischer Fingerabdruck
Genetischer FingerabdruckFingerabdruck
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Qualität des LaborsQualität des Labors
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VaterschaftstestVaterschaftstest
WissenschaftWissenschaft
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Wissenschaftlicher Hintergrund

Genetische Fingerabdrücke ("Fingerprints") sind Muster auf molekularer Ebene, die für jeden Menschen einzigartig sind. Bei den Mustern handelt es sich um STR ("short tandem repeats"), DNA-Bereiche mit fester Abfolge des genetischen Codes, die sich unterschiedlich häufig wiederholen. Bei jedem Individuum ist ihre Anzahl unterschiedlich. So entstehen unterschiedlich lange STR an jedem Genort. Von jedem Genort besitzt jeder Mensch zwei Ausgaben (Allele), die jeweils an der gleichen Stelle auf den beiden Kopien eines Chromosoms liegen. Die beiden STR-Allele können gleich oder unterschiedlich lang sein, so dass jeder Mensch an jedem STR-Genort bis zu zwei Wiederholungsanzahlen aufweist. Der genetische Fingerabdruck ist schließlich nichts anderes als eine Auflistung der Wiederholungsanzahlen der STR-Genorte eines Individuums. Die STR-Bereiche sind sämtlich nicht-codierende DNA-Abschnitte, d.h. der genetische Fingerabdruck erlaubt – wie der echte Fingerabdruck - keine Aussage über sonstige Merkmale einer Person wie z.B. Aussehen, Gesundheit etc. Lediglich eine Aussage über das Geschlecht ist zusätzlich möglich.

Analysemethoden